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\def

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 +Die Anweisung <code>\def</code> kennt keine Optionen.
==Beispiele== ==Beispiele==

Version vom 07:15, 7. Okt. 2008

Low-Level-TeX-Anweisung zur nicht expandierenden Definition eines Makros. LaTeX-Anwender sollten stattdessen in der Regel unbedingt \newcommand oder \renewcommand verwenden.

Inhaltsverzeichnis

Verwendung

Syntax:

\def\MAKRONAME{DEFINITION}
\def\MAKRONAME#1#2#3#4#5#6#7#8#9{DEFINITION}
\def\MAKRONAME#1BEGRENZUNG{DEFINITION}

In allen drei Fällen wird ein Makro \MAKRONAME definiert. Die DEFINITION wird zunächst nicht expandiert, sondern nur gelesen, in Token umgewandelt und gespeichert. Daher kann die DEFINITION auch undefinierte Makros enthalten. Die Tokenisierung ist jedoch ein entscheidender Punkt, wie das erste Beispiel zu \makeatletter zeigt.

Im ersten Fall wird das Makro ohne Argumente definiert.

Im zweiten Fall werden neun Argumente erwartet. Beim Lesen des Arguments wird ein einzelnes Token als einzelnes Argument gelesen, außer es handelt sich dabei um eine öffnende geschweifte Klammer. In diesem Fall endet das Argument bei der schließenden geschweiften Klammer gleicher Ebene. Innerhalb der DEFINITION werden die Argumente ebenfalls durch #1 bis #9 referenziert. An Stelle von neun Argumenten können auch weniger angegeben werden. Es sind jedoch maximal neun möglich.

Der dritte Fall arbeitet mit einem begrenzten Argument. Dabei besteht ein Argument nicht nur aus einem Token oder einer Gruppe. sondern endet, wenn bei Einlesen BEGRENZUNG auf der gleichen Gruppenebene wie \MARKONAME gelesen wurde. Begrenzungen vor dem Argument sind ebenfalls möglich, werden aber nur als Begrenzungen erkannt, wenn sie mit einem Nicht-Letter-Zeichen beginnen, also mit einem Zeichen, dessen \catcode nicht 11 ist.

Der zweite und dritte Fall können kombiniert werden.

Optionen

Die Anweisung \def kennt keine Optionen.

Beispiele

Verwandte Befehle

  • \edef - expandierende Definition eines Makros
  • \let - Übernahme einer Makrodefinition

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