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Suche Zeichen: \varangle gedreht

 

KarlMarx
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     Beitrag Verfasst am: 13.10.2010, 21:09     Titel:
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MPW hat Folgendes geschrieben:
... als Namen für eine Punktemenge (aus denen etwas konstruiert werden sollte) definiert.

Aha, habe ich noch nie gesehen aber warum nicht.

MPW hat Folgendes geschrieben:
War relativ willkürlich, wie immer in der Mathematik

Ich kann bei Mathematikern nur sehr wenig Willkür erkennen - das meiste hat einen Hintergrund und seinen Sinn.

MPW hat Folgendes geschrieben:

Eigentlich schreibt man Winkel generell immer wie in \varangle und nicht wie in \angle ...

Ich verwende zwar stets \varangle aber man sieht auf jeden Fall beides.

MPW hat Folgendes geschrieben:
und in Mathe benutzt man es dann immer gleich in mehreren Richtungen.

Das glaube ich kaum. Die Tatsache, daß hier niemand das Symbol kannte, legt das auf jeden Fall nahe. Welchen Sinn würde es denn z.B. machen, \varangle in den zwei anderen Ausrichtungen zu verwenden?
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MPW
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     Beitrag Verfasst am: 13.10.2010, 21:12     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Bezeichnungen sind allgemein immer willkürlich Smile Zitat des Profs: "ich bennen das jetzt einfach mal mit diesem Zeichen"

Selbst Standardzeichen wie \in benutzt man doch in zwei Richtungen: \ni.

Nunja, hast schon recht: gedreht ist wirklich nicht alltäglich.
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iTob
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     Beitrag Verfasst am: 13.10.2010, 21:43     Titel:
  Antworten mit Zitat      
KarlMarx hat Folgendes geschrieben:
Danke, Tobi. Ich finde meine Lösung auch etwas einfacher - nicht nur weil man sich das Paket wasysym spart.
Beide Varianten erzeugen ein fast identsisches Symbol, bei meiner hat der Bogen eine etwas stärkere Krümmung.

Die Bedeutung des Symbols würde mich allerdings auch interessieren.

Gruß, Marx.


Aber für deine braucht man amssymb... außerdem funktioniert „deine“ scheinbar nur bedingt in verschiedenen Größen:

Code:
\documentclass[11pt,a4paper]{scrartcl}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage{graphicx, wasysym, amssymb}
\begin{document}

\tiny deins: $\wedge \hspace{-1em}\smallsmile$

\normalsize deins: $\wedge \hspace{-1em}\smallsmile$

\Huge deins: $\wedge \hspace{-1em}\smallsmile$

\tiny meins: $\rotatebox[origin = c]{-90}{$\varangle$}$

\normalsize meins: $\rotatebox[origin = c]{-90}{$\varangle$}$

\Huge meins: $\rotatebox[origin = c]{-90}{$\varangle$}$

\end{document}


Gute Nacht!
Tobi
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KarlMarx
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     Beitrag Verfasst am: 14.10.2010, 22:03     Titel:
  Antworten mit Zitat      
iTob hat Folgendes geschrieben:
Aber für deine braucht man amssymb

Stimmt.

iTob hat Folgendes geschrieben:
... außerdem funktioniert „deine“ scheinbar nur bedingt in verschiedenen Größen.

Erstmal auch richtig. Für andere Schriftgrößen muß anscheinend der negative \hspace angepaßt werden. Offenbar ist das "em" immer auf die normale Kegelhöhe bezogen und wenn man die Schriftgröße ändert, haut's nicht mehr hin. Da gibt es doch aber bestimmt auch eine Variante, daß er die aktuelle Schriftgröße nimmt?

Gruß, Marx.
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iTob
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     Beitrag Verfasst am: 15.10.2010, 14:48     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Ne, das Em wird schon nach der aktuellen Schriftgröße berechnet. (Ist aber übrigens die Breite eines großen M und hat nicht wirklich was mit der Kegelhöhe zu tun. Höhe wäre ein ex, das der höhe des kleinen x entspricht.)
Also deine Lösung mit dem Em sollte schon gehen, aber der Wert (1em) ist vermutlich ungünstig gewählt und passt halt in der normalen Größe zufällig einigermaßen gut, hat aber vermutlich eine kleine Verschiebung, die sich dann in anderen Größen deutlicher ausprägt.
Man kann also durchaus auch mit wegde und smile basteln denk ich; man müsste eben nur den Wert der Verschiebung ein bisschen besser austarieren...

Viele Grüße
Tobi
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KarlMarx
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     Beitrag Verfasst am: 17.10.2010, 14:53     Titel:
  Antworten mit Zitat      
iTob hat Folgendes geschrieben:
Ne, das Em ... Ist aber übrigens die Breite eines großen M und hat nicht wirklich was mit der Kegelhöhe zu tun.Tobi

Soweit ich das weiß ist das em die Breite eines Gevierts (etwas mehr als die Breite des M) und damit auch gleich der Höhe.
Gruß, Marx.
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     Beitrag Verfasst am: 17.10.2010, 15:06     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Stimmt du hast recht. Aber es ist eben ungefähr gleich der Breite des M. Hab grad noch mal nachgesehen: Laut Wikipedia (en und de) entspricht ein Geviert genau der Kegelhöhe. Du hattes also recht Embarassed
Aber es bezieht sich auf die Kegelhöhe des aktuellen Fonts nicht auf die der Brotschrift Cool
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KarlMarx
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     Beitrag Verfasst am: 18.10.2010, 00:30     Titel:
  Antworten mit Zitat      
iTob hat Folgendes geschrieben:
Aber es bezieht sich auf die Kegelhöhe des aktuellen Fonts nicht auf die der Brotschrift 8)

Deswegen bin ich ja verwundert, daß es mit anderen Schriftgrößen nicht hinhaut. Woran kann das liegen?
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     Beitrag Verfasst am: 18.10.2010, 00:57     Titel:
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Tja, das ist eine gute Frage. Ich hab neulich auch schon mit ein paar anderen Werten in deiner Lösung rumprobiert, aber ich hab’ keinen Wert gefunden, der für alle Größen passt.

Grad fällt mir aber noch eine mögliche Ursache ein: Die Glyphen liegen ja in unterschiedlichen Größen vor und werden je nach im Dokument gewählter Schriftgröße ausgewählt. Könnte es nicht sein, dass das größere Zeichen eben etwas anders definiert ist, was die abstände vor und nach der Glyphe anbelangt?
Das würde erklären, warum ein gleicher negativer hspace (relativ zur Schriftgröße gleich) zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.
Ich bin aber nicht sicher, wie man das feststellen könnte. Mein Versuch die Glyphen unterschiedlicher Größe einfach in eine fbox zu packen und zu schauen, ob die Ränder relativ Betrachte unterschiedlich sind, führte mich zu keinem Ergebnis...

Gute Nacht!
Tobi
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KarlMarx
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     Beitrag Verfasst am: 18.10.2010, 13:21     Titel:
  Antworten mit Zitat      
iTob hat Folgendes geschrieben:
Könnte es nicht sein, dass das größere Zeichen eben etwas anders definiert ist, was die abstände vor und nach der Glyphe anbelangt?

Das klingt plausibel. Dann hätten die verschiedenen Glyphen also unterschiedlich viel Fleisch. Speziell das wedge einiges mehr.

iTob hat Folgendes geschrieben:
Mein Versuch, die Glyphen unterschiedlicher Größe einfach in eine fbox zu packen und zu schauen, ob die Ränder relativ betrachtet unterschiedlich sind, führte mich zu keinem Ergebnis...

So wäre ich das auch erstmal angegangen.

Weiß denn keiner von den Spezialisten etwas mehr?

Gruß, Marx.
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